AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen für den kostenpflichtigen Support auf fivemtutorial.de
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über Support-Leistungen, die über die Seite fivemtutorial.de/support gebucht werden.
(2) Anbieter ist Thorsten Janßen, Kappelwindeckstr. 48, 77815 Bühl, Telefon +49 30 81456780, E-Mail info@fivemtutorial.de (im Folgenden „Anbieter“).
(3) Kunden können Verbraucher und Unternehmer sein. Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag überwiegend weder für ihre gewerbliche noch für ihre selbständige berufliche Tätigkeit abschließt (§ 13 BGB). Unternehmer ist, wer bei Abschluss des Vertrags in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(4) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Leistungen
(1) Der Anbieter bietet persönliche technische Unterstützung rund um FiveM-Server, Linux-Server, Server-Scripts und verwandte Themen an. Inhalt, Zeitumfang und Preis ergeben sich aus der Beschreibung des gebuchten Pakets zum Zeitpunkt der Buchung.
(2) Die Leistung wird – je nach Auswahl bei der Buchung – per Fernzugriff (SSH), per Sprach- bzw. Videoanruf mit Bildschirmfreigabe über Discord oder per E-Mail erbracht.
(3) Geschuldet ist die fachkundige Unterstützung im gebuchten Zeitumfang (Dienstvertrag), nicht ein bestimmter Erfolg. Insbesondere kann der Anbieter nicht garantieren, dass sich jedes Problem im gebuchten Zeitraum lösen lässt, etwa wenn die Ursache bei Dritten liegt (z. B. Hoster, Framework, Script-Anbieter, Cfx.re).
(4) Reicht der gebuchte Zeitumfang nicht aus, informiert der Anbieter den Kunden rechtzeitig vorher. Weitere Arbeit erfolgt nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Kunden und als neue Buchung; ohne diese Zustimmung entstehen keine weiteren Kosten.
(5) Der Anbieter arbeitet nicht mit unrechtmäßig erlangter Software (z. B. „geleakten“ Scripts) und nicht an Vorhaben, die gegen Gesetze oder die Nutzungsbedingungen von Cfx.re/FiveM verstoßen. Er kann die Leistung insoweit ablehnen.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Pakete auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Buchung.
(2) Im Buchungsformular wählt der Kunde ein Paket, gibt seine Daten und sein Anliegen an und wählt bis zu drei Wunschtermine aus den angezeigten freien Zeiten. Vor dem Absenden kann er alle Eingaben prüfen und korrigieren. Mit dem Klick auf „Zahlungspflichtig buchen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.
(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Buchung per E-Mail bestätigt. Diese Bestätigung wird unmittelbar nach dem Absenden automatisch verschickt.
(4) Der Anbieter speichert den Vertragstext. Der Kunde kann seine Buchung jederzeit über den persönlichen Link aus der Bestätigungs-E-Mail abrufen; diese AGB können jederzeit auf dieser Seite aufgerufen und gespeichert werden. Vertragssprache ist Deutsch.
§ 4 Preise, Zahlung und Rechnung
(1) Es gelten die bei der Buchung angezeigten Festpreise. Es handelt sich um Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet (Kleinunternehmerregelung).
(2) Der Preis ist mit Vertragsschluss sofort fällig (Vorkasse). Die Zahlung erfolgt über die angebotenen Zahlungsdienste (PayPal oder Stripe). Es gelten ergänzend deren Bedingungen.
(3) Der Anbieter bestätigt einen Termin und beginnt mit der Arbeit erst, wenn die Zahlung eingegangen ist.
(4) Der Kunde erhält nach Zahlungseingang eine Rechnung als PDF per E-Mail. Sie ist außerdem über den persönlichen Buchungslink abrufbar.
§ 5 Termine
(1) Nach Zahlungseingang bestätigt der Anbieter einen der Wunschtermine per E-Mail. Ist keiner der Wunschtermine mehr möglich, schlägt der Anbieter andere Termine vor. Kommt innerhalb von 14 Tagen nach Zahlungseingang kein Termin zustande, kann jede Seite vom Vertrag zurücktreten; der gezahlte Betrag wird dann vollständig erstattet.
(2) Der Kunde kann einen bestätigten Termin bis spätestens 24 Stunden vor Beginn kostenlos verschieben oder absagen. Bei einer Absage wird der gezahlte Betrag erstattet. Eine Nachricht per E-Mail genügt.
(3) Sagt der Kunde später ab, erscheint er nicht oder ist der vereinbarte Zugang zum Termin nicht möglich, behält der Anbieter seinen Anspruch auf die Vergütung (§ 615 BGB); er muss sich jedoch anrechnen lassen, was er dadurch erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Zeit erwirbt. Der Anbieter bietet in diesen Fällen nach Möglichkeit einen Ersatztermin an. Verspätet sich der Kunde, endet der Termin dennoch zur vereinbarten Zeit.
(4) Kann der Anbieter einen bestätigten Termin nicht wahrnehmen (z. B. wegen Krankheit), informiert er den Kunden so früh wie möglich. Der Kunde kann dann einen neuen Termin wählen oder sich den gezahlten Betrag vollständig erstatten lassen.
(5) Ein gesetzliches Widerrufsrecht von Verbrauchern (§ 10) bleibt von diesen Regelungen unberührt.
§ 6 Mitwirkung des Kunden
(1) Der Kunde versichert, dass er berechtigt ist, den Anbieter auf dem betreffenden Server bzw. System arbeiten zu lassen (z. B. als Inhaber oder mit Zustimmung des Inhabers bzw. Hosters).
(2) Der Kunde erstellt vor dem Termin eine vollständige, aktuelle Datensicherung aller betroffenen Daten (insbesondere Server-Dateien und Datenbanken). Der Anbieter weist bei Bedarf darauf hin, wie das geht.
(3) Für den Fernzugriff legt der Kunde einen eigenen, zeitlich begrenzten Zugang an (z. B. einen eigenen Benutzer mit sudo-Rechten) und gibt kein Root- oder Hauptpasswort weiter. Zugangsdaten übermittelt er erst kurz vor dem Termin auf dem vom Anbieter genannten sicheren Weg – nie über das Buchungsformular. Nach dem Termin löscht der Kunde den Zugang bzw. ändert die Passwörter.
(4) Der Kunde stellt die für die Arbeit nötigen Informationen, Dateien und Lizenzen bereit und ist zum Termin erreichbar.
(5) Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nach und kann die Leistung deshalb ganz oder teilweise nicht erbracht werden, gilt § 5 Abs. 3 entsprechend.
§ 7 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter im Rahmen der Absätze 1 und 2 nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden (§ 6 Abs. 2) für die Wiederherstellung nötig gewesen wäre.
(4) Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten von Personen, für die der Anbieter einzustehen hat.
§ 8 Vertraulichkeit und Datenschutz
(1) Der Anbieter behandelt alle Zugangsdaten und Informationen, die er im Rahmen des Auftrags erhält, vertraulich, nutzt sie nur für den Auftrag und löscht Zugangsdaten nach dem Termin.
(2) Wie der Anbieter personenbezogene Daten des Kunden verarbeitet, steht in der Datenschutzerklärung.
(3) Kann der Anbieter bei der Arbeit auf personenbezogene Daten zugreifen, für die der Kunde verantwortlich ist (z. B. Spielerdaten in einer Server-Datenbank), verarbeitet er diese nur, soweit es für den Auftrag nötig ist, und nur nach Weisung des Kunden. Auf Wunsch schließen die Parteien vor dem Termin eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
§ 9 Rechnungen und Belege
Rechnungen werden ausschließlich elektronisch als PDF ausgestellt. Der Kunde ist damit einverstanden.
§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten stehen in der Widerrufsbelehrung.
(2) Soll der Termin innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist liegen, muss der Verbraucher bei der Buchung ausdrücklich verlangen, dass der Anbieter vor Ablauf der Frist mit der Leistung beginnt. Widerruft er nach Beginn, schuldet er Wertersatz für die bis dahin erbrachte Leistung. Das Widerrufsrecht erlischt, wenn der Anbieter die Leistung vollständig erbracht hat.
§ 11 Streitbeilegung
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Bei Fragen oder Problemen genügt eine E-Mail an info@fivemtutorial.de – wir finden fast immer eine Lösung.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: Oktober 2026
